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Segmentierung des FFMUC Netzes

Schon lange diskutiert, nun wird es endlich umgesetzt. Um im FFMuc-Netz die Performance zu verbessern, wird es in mehrere kleinere Segmente unterteilt. Gleichzeitig kommen für die neuen Segmente auch neue Gateways als zentrale Infrastruktur zum Einsatz. Noch sind die neuen Segmente nur im Testbetrieb, allerdings gibt es schon einige Knoten im Landkreis, die diese bereits nutzen.

Normalerweise sind Änderungen für den Benutzer nicht sichtbar, bei dieser aber schon, denn die SSID (also der Name des WLANs) beinhaltet bei den neuen Segmenten auch den Namen des Segments.

Aus der SSID „muenchen.freifunk.net“ wird bei uns im Landkreis bei Verwendung des neuen Segments ffmuc_uml_ost die SSID „muenchen.freifunk.net/uml_ost“ (uml_ost steht für Umland Ost).

Da es inzwischen mehr Segmente gibt, hat sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein Benutzer sich durch mehrere Segmente bewegt. Dabei hat das Gerät des Benutzers für eine längere Zeit versucht, in dem neuen Segment die Adresse aus dem vorherigen Segment zu übernehmen. Das Ergebnis war, dass es eine Zeit dauerte, bis eine Adresse aus dem neuen Segment zugeordnet wurde. Mit dem Trick der unterschiedlichen SSID für die Segmente kann man diese Zeitspanne ohne Netz umgehen.

Benutzer des Freifunk-Netzes müssen also lediglich die neue SSID hinzufügen. Betreiber von Knoten können eine aktuellere Firmware installieren (derzeit noch „testing“ und „experimental“) und dort das neue Segment konfigurieren.

  • Welcher Knoten in welches Segment gehört, kann man auf dieser Karte auslesen.
  • Hinweise zur Umstellung gibt’s hier – und natürlich auf der Mailingliste des ffmuc.

Freifunk in der Ebersberger Obdachlosenunterkunft „Rotes Haus“

Freifunk Knoten im Rotes HausDas „Rote Haus“ in Ebersberg wurde vor wenigen Monaten in eine Obdachlosenunterkunft umgewandelt.

Die Stadt Ebersberg als Träger der Unterkunft hat dem Haus dankenswerterweise einen Internet-Zugang spendiert, den wir den Einwohnern über Freifunk München zur Verfügung stellen.

Im Haus leben junge Menschen und demnächst auch Familien, auf engem Raum zusammen. Einige von ihnen sind noch in der Ausbildung oder haben Jobs im Niedriglohn-Sektor, sollen sich aber z.B. über das Internet in Lernportalen weiterbilden. Datentarife mit entsprechendem Volumen sind für die meisten Einwohner unbezahlbar. Mit dem Internetzugang können sie an den entsprechenden Angeboten von zu Hause aus teilhaben. Die anderen frei zugänglichen Internetzugänge in Ebersberg befinden sich meist im Freien und sind daher zum Lernen ungeeignet, die PCs in der Stadtbücherei sind da schon eher verwendbar, aber auch nur begrenzt zugänglich.

Wir freuen uns für die Einwohner, dass wir zusammen mit der Stadt Ebersberg diesen Internetzugang zur Verfügung stellen konnten und wünschen allen eine frohe Adventszeit.

(JFr)