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Freifunk München berät Arbeitskreis „WLAN Hotspots“ der Gemeinde Zorneding

Der Arbeitskreis „WLAN Hotpots“ der Gemeinde Zorneding hat am vergangenen Montag (14.11.2016) ins Rathaus eingeladen. Die Gemeinde möchte ihren Bürgern kostenlose Internetzugangspunkte in Form von WLAN Hotspots zur Verfügung stellen. Als Referent eingeladen war Ole Dreesen, Vorstand von Freie Netze München e.V., dem Förderverein von Freifunk München.

Den Mitgliedern des Arbeitskreis sowie interessierten Bürgern der Gemeinde wurde Freifunk dargestellt. Dabei wurden nicht nur die technischen Aspekte präsentiert, sondern auch der ideelle Hintergrund von Freifunk: Frei für alle, barrierefrei und ohne Zensur, ein Netz in der Hand der Gemeinschaft, ohne kommerzielles Interesse.

Nachdem die technischen Möglichkeiten präsentiert wurden, diskutieren die Anwesenden schnell weitere Szenarien, die mithilfe Freifunks Meshtechnologie umgesetzt werden können. Als starkes Argument für Freifunk wurden natürlich die niedrigen Anschaffungs- und Betriebskosten wahrgenommen. Wichtig war dem Arbeitskreis auch, inwieweit sie als potenzieller Betreiber von Freifunk Knoten rechtlich abgesichert wären.

Freifunk Knotenkarte, Ausschnitt von Gauting

Freifunk Knotenkarte, Ausschnitt von Gauting

Die Idee, den Bürgern und Gewerbetreibenden eine einfache Möglichkeit zu bieten, sich an dem Netz aktiv zu beteiligen, fand regen Anklang. Ole Dreesen führte als Beispiel auch die Gemeinde Gauting an, in der einige Freifunk-Router frei herausgegeben wurden. Einzige Auflage: sie mussten auch aufgestellt werden. Auch (aber nicht nur) deshalb ist in Gauting eines der dichtesten Freifunk-Meshnetze im Einzugsbereich von Freifunk München in Betrieb.

Weitere Informationen zur Veranstaltung in Zornedinger Rathaus hier:
Freies Netz“, Süddeutsche Zeitung vom 15. November 2016

Eindrücke von der Ehrenamtsmesse in Ebersberg

Freifunk 2016 / Ehrenamtsmesse Ebersberg, Action während der Messe

Die Ehrenamtsmesse in Ebersberg ist nun schon fast eine Woche her. In vielen interessanten Gesprächen bot es uns die Chance Freifunk den Leuten näher zu bringen und bekannter zu machen. Dabei ging es nicht nur um Technik, sondern auch um die Idee hinter Freifunk. Und hin und wieder auch um die Frage, warum wir das Ganze überhaupt unentgeltlich machen. Auf einer Ehrenamtsmesse zwar eine sonderbare Frage, zeigt indirekt aber auch, dass der Aufwand eines an sich doch recht technischen Themas durchaus wahrgenommen wird.

Durch den gleichzeitig stattfindenden Marktsonntag waren auf der Messe nicht nur Besucher aus Ebersberg, sondern aus dem ganzen Landkreis. So gesehen hatten die Veranstalter von Schwungrad Ebersberg einen perfekten Termin für diesen Event gewählt.

Freifunk 2016 / Ehrenamtsmesse Ebersberg

Vorbereiteter Messestand. (l. Marcus Zweiböhmer, r. Jürgen Friedrichs)

Freifunk 2016 / Ehrenamtsmesse Ebersberg, Action während der Messe

Freifunk 2016 / Ehrenamtsmesse Ebersberg, Action während der Messe

Neben der Tatsache, dass wir ein paar vorkonfigurierte Router unter Selbstkostenpreis verkaufen konnten, hat es uns natürlich gefreut, dass wir in Gesprächen weitere Interessenten gewinnen konnten. Beim weiteren Ausbau von Freifunk in der Region wird uns dies sicher hilfreich sein. Auch hat uns gefreut, dass der natürlich obligatorisch aufgebaute Freifunk Knoten rege genutzt wurde. Dies ist immer ein prima Argument auf die Frage, wer denn noch überhaupt so einen freien Zugang benötigt. Ein Blick auf die Online-Knotenkarte zeigte dann: „Zumindest für all‘ diese Nutzer gibt es offensichtlich Bedarf“.

Freifunk 2016 / Ehrenamtsmesse Ebersberg, Action während der Messe

Freifunk 2016 / Ehrenamtsmesse Ebersberg, Action während der Messe

Freifunk 2016 / Ehrenamtsmesse Ebersberg, Action während der Messe

Freifunk 2016 / Ehrenamtsmesse Ebersberg, Action während der Messe

Abschließend kann man sagen, dass wir zufrieden mit der Messe waren. Von Vorteil war es sicher, dass wir vor unseren Messestand mit einem Stehtisch im Fluss der Menge standen und uns nicht hinter dem Tisch „versteckt“ hatten. So blieben die Leute fast zwingend bei uns stehen und ließen sich besser ansprechen. Auch das bewegte Bild („Lisa erklärt Freifunk“) auf dem großen Fernseher erweckte Interesse und war oft ein Einstieg in die Gespräche. So hatten wir wärend der kompletten Messe kaum Atempausen (man beachte meinen ungegessenen Leberkäs-Wecken, den ich erst nach der Messe kalt verzehren konnte). Am großen Bildschirm ließ sich zudem für mehrere Interessenten gleichzeitig einiges live erklären und zeigen.

Kinderschminken - ffmuc Logo

Kinderschminken – ffmuc Logo

Sehr Gefreut hat uns übrigens ein Ergebnis beim Kinderschminken, bei dem sich ein Kind das Logo von Freifunk München mit dem Fernsehturm auf den Arm hat malen lassen 🙂